Die Rebknorre Radolfzell  wurden 2001 durch Cornelia und Erich Sieber  entworfen und gegründet.  Daraus entstand 2005 ein eingetragener  Verein mit insgesamt 9  Gründungs-Mitgliedern (Erich und Cornelia Sieber, Michaela und Corina  Sieber, Kirstin Auer, Sonja und Klaus Thomen,  Christiane Günther und  Katharina Möller). Zweck des Vereins ist die Förderung und die Wahrnehmung des örtlichen  Brauchtums, sowie die Förderung des Kulturlebens und der allgemeinen  Brauchtumspflege auch außerhalb der fastnächtlichen Zeit am Vereinssitz. Da die Weinburg und Mettnau in Radolfzell früher Weinanbaugebiet in dieser  Region war, entstand die Idee zu diesem Blätter-Filz-Häs.  Auszug aus dem Kappedeschle  2001:  Trinken und Trinkende in Radolfzell  Auch in unsrem Städtle hat der Wein seine Geschichten. Schließlich war noch bis  ins 19. Jahrhundert hinein der Weinbau die Haupterwerbsquelle der  Radolfzeller, die darum den Namen  "Rebknorren" erhielten. Einer der letzten  Rebbauern war Nobert Stoß aus der Kirchgasse. Nobert Stoß arbeitete nicht nur  gerne mit der Traube, sondern genoss  sie gerne auch in Form eines oder  mehrerer Viertele im "Kreuz". Die Farben des Blätterhäses entsprechen den Jahreszeiten eines Rebstockes.  (Frühling, Sommer, Herbst, Winter und die 5. Jahreszeit - die Närrische).